Der Weltmeister bittet zum Tanz
Simon Längenfelder startet Mission Titelverteidigung im Sand von Sardinien
REGNITZLOSAU / HOF – Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 60 Rennen, 20 Grands Prix in 18 Ländern und ein Ziel – die Nummer 1 zu bleiben. Simon Längenfelder (21) aus Regnitzlosau startet als amtierender MX2-Weltmeister in die Saison 2026. Was für viele Sportfans noch unter dem Radar fliegt, ist im Motocross-Sport eine Sensation: Ein Deutscher steht an der Spitze der Welt. Doch für Längenfelder und sein Team Red Bull KTM Factory Racing gibt es kein Ausruhen auf den Lorbeeren des Vorjahres.
Reset auf dem Weg zum Gipfel Obwohl Längenfelder die Krone bereits trägt, wurde für 2026 der „Reset-Knopf“ gedrückt. „In dieser Klasse darfst du nicht stehen bleiben. Die Konkurrenz schläft nicht, also haben wir das gesamte Setup optimiert“, erklärt Längenfelder. Die aktuelle Werks-Meldung aus dem Hause KTM bestätigt diesen radikalen Kurs: Während die bewährte KTM 250 SX-F das technische Rückgrat bildet, wurde das Team um Simon herum neu geformt. Neuer Fitnesstrainer, neue Mechaniker und sogar ein Wechsel beim Gear-Partner (Alpinestars) markieren den Start in eine neue Ära.
Härtetest auf Sardinien vor dem Abflug nach Argentinien Bevor am 7. und 8. März beim MXGP von Argentinien in Villa La Angostura die ersten WM-Punkte vergeben werden, steht an diesem Sonntag der erste scharfe Test an. Bei der Internationalen Italienischen Motocross-Meisterschaft in Riola Sardo (Sardinien) trifft Simon erstmals auf die versammelte Weltelite.
„Riola ist berüchtigt für seinen tiefen Boden. Das ist der ultimative Härtetest für das neue Team-Gefüge und meine körperliche Verfassung“, so der Weltmeister. Begleitet wird er dabei von seinem bewährten Partnernetzwerk aus der Heimat. Die Logos der Gaildorfer findling GmbH sowie finseo begleiten Simon dabei gut sichtbar auf der Brille und dem Arm – ein Zeichen für die enge Verbindung zwischen deutscher Präzision und internationalem Spitzensport.
Daten, Fakten, Weltklasse Simon Längenfelder ist Teil eines vierköpfigen Kader-Aufgebots von KTM, das 2026 erneut die MXGP- und MX2-Klassen dominieren will. Unter der Leitung von Legende Joel Smets will Simon zeigen, dass der Titel 2025 erst der Anfang war. „Die Motivation ist nach dem ersten Titel sogar noch gestiegen. Ich will zeigen, dass ich es ein zweites Mal schaffen kann.“
Fans und Medien können die Reise des Weltmeisters und die strategischen Hintergründe der Zusammenarbeit mit seinen Partnern ab sofort transparent auf der Plattform motocross-digital.de mitverfolgen.




Photographer:Juan Pablo Acevedo
