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Meister-Stück in Mantova: Simon Längenfelder krönt sich zum Internationalen Italienischen Champion 2026

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Nach dem starken Podium auf Sardinien folgte am Sonntag in Mantova die Machtdemonstration: Simon Längenfelder dominierte die zweite Runde der „Internazionali d’Italia Motocross“ und sicherte sich mit einem Doppelsieg den Gesamttitel der MX2-Klasse. Für den amtierenden Weltmeister ist dies die perfekte Generalprobe vor dem baldigen WM-Auftakt.

Lauf 1: Souveräne Kontrolle auf Hartboden

Während der Start des ersten Laufs von Chaos im vorderen Feld geprägt war, bewies Simon Längenfelder einmal mehr seine Übersicht. Er startete in den Top-5 und beobachtete geduldig, wie sich das Rennen vor ihm entwickelte. Zur Hälfte der Distanz verschärfte der 21-Jährige das Tempo, fing den bis dahin führenden Jakabs Kubulins ab und fuhr einen kontrollierten Sieg nach Hause. Es war eine Demonstration technischer Überlegenheit auf dem anspruchsvollen Boden von Mantova.

Lauf 2: Die Aufholjagd eines Champions

Im zweiten Durchgang wurde Simon auf eine härtere Probe gestellt. Nach einem mäßigen Start fand er sich zunächst auf Rang sechs wieder. Zu diesem Zeitpunkt hatte Valerio Lata an der Spitze bereits einen massiven Vorsprung von über zehn Sekunden herausgefahren.

Was dann folgte, war Motocross-Sport auf höchstem Niveau: Mit chirurgischer Präzision und seinem charakteristischen, flüssigen Fahrstil schloss Längenfelder Sekunde um Sekunde die Lücke. Kurz vor Rennende fing er den Führenden ab, sicherte sich den Doppelsieg und damit den Gesamttitel der Meisterschaft.

Das Fazit: Das „System Simon“ funktioniert

Dieser Erfolg in Mantova ist mehr als nur ein Pokal im Regal. Er ist der Beweis, dass das neue Setup im Hause Red Bull KTM Factory Racing perfekt ineinandergreift. Simon hat gezeigt, dass er nicht nur im Sand von Sardinien, sondern auch auf dem harten, rutschigen Boden in Norditalien die unangefochtene Nummer 1 ist.

Ein starkes Signal für die Partner

Auch für die findling GmbH aus Gaildorf ist dieser Titel ein früher Triumph in der gemeinsamen Saison. Das Branding auf Simons Brille und dem Arm war bei den zahlreichen TV-Übertragungen des Rennens omnipräsent.

„Dass Simon so früh in der Saison die Nerven behält und einen 10-Sekunden-Rückstand so souverän zunichtemacht, zeigt genau die Qualität, die wir an ihm schätzen: Absolute Ergebnisorientierung unter Druck“, kommentiert Maurice von findling.

Mit dem italienischen Meistertitel im Gepäck geht es für Längenfelder nun in die finale Vorbereitungsphase. Die Konkurrenz ist gewarnt: Der Weltmeister ist in Topform.

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